Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM

 

Mir ist was neues "zugelaufen". Seit dem erscheinen des SIGMA 500mm F4 DG OS HSM Sports letztes Jahr ist der Gebraucht- Preis des Vorgängers 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM ein ganzes Stück gesunken. Allerdings hatten wohl viele auf dem Gebrauchtmarkt befindliche Exemplare  ein ziemlich hartes Leben, verschrammeltes Äußeres* und verkratze Linsen sind fast Standard. Ich hatte das Glück, ein Exemplar zu bekommen, welches fast ladenneu aussieht.

 

*das liegt zum Teil auch am wenig robusten "Zen" Oberflächenfinish, was Sigma eine Zeit lang verwendete


 

Genau genommen ist das Sigma 4,5/500mm für mich gar nichts neues, ich habe bereits seit vielen Jahren das Ur- Modell davon. Was bei meinem neuen Fang sofort auffällt: Für eine lichtstarke 500mm Festbrennweite ist es ausgeprochen zierlich. Und nicht nur das, es ist praktisch federleicht! Vielleicht bedingt durch die schlanke "Taille", empfinde ich es handgehalten sogar angenehmer/ ergonomischer als mein 120-300mm Sports .

Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM
Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM



 

Meines Wissen gibt es vom Sigma 4,5/500mm drei Versionen: 

 

 

• Sigma 500mm 1:4,5 APO-AF, das Urmodell von 1990*, mit "Screwdriver"/ Stangenantrieb- Autofokus. Das war noch ein richtiger Klopper, siehe nachfolgende Bilder. Wobei für die Gesamtlänge eigentlich nur die zweistufige Gegenlichtblende verantwortlich ist, der Tubus alleine ist kürzer als beim Nachfolger. Aber die Frontlinse hat ca. einen Zentimeter mehr Durchmesser. Diese Modell habe ich seit langem für Minolta/ Sony A-Mount.

 

• Sigma 500mm 1:4,5 APO EX HSM von 1998*, mit dem damals typischen grob gerippten Gummi am Fokusring

 

• Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM von 2005*, mit dem "Feinripp" Gummibelag der letzten pre-OS Baureihe. Dieses habe ich jetzt bekommen.

 

*Quelle: Sigma History

 

 

 


 

 

Hier die erste- und die dritte Version des 500mm 1:4,5 im Vergleich:

 

 

Das gefällt mir an den Sigma Ingenieuren, mit leichten Abweichungen vom Mainstream erschaffen sie immer mal wieder etwas, was es in der Art weder vom Original- noch vom anderen Dritthersteller gibt. Bei diesem Objektiv haben sie durch die Kastration um eine lächerliche drittel Blende eine 500mm Festbrennweite nicht nur sehr preisgünstig, sondern auch noch extrem handlich und leicht gemacht. Wobei ich die Gegenlichtblende vom Ur-Modell besser finde, die Neuere hätte nicht ganz so kurz hätte ausfallen müssen. Nicht unbedingt wegen Streulicht, ich denke da mehr an Regen oder Schnee zusammen mit Wind, oder auch Staub. Wahrscheinlich ist sie so kurz, um sie für den Transport umgedreht montieren zu können, wäre sie länger würde sie mit dem Griff zu kollidieren.

 

Wie man auf dem fünften Bild sieht, hat mein "Ur-Modell" nicht mehr die original Stativ-/ Griffschelle. Durch die angebrachte lange Schnellwechselplatte lässt es sich aber gut heben, halten und tragen. Auch die erste Version ist, dem monströsen Aussehen zum Trotz, nicht sonderlich schwer. 

 

Das Neuere ist absolut göttlich im Handling. Es sieht aus als wäre der Griff ziemlich weit vorne, aber in der Praxis ist das ganze gut ausbalanciert und passt einwandfrei, handgehalten wie auch auf dem Gimbal.  

 


Erster Eindruck

 

Ein erstes ausprobieren im Wildpark Poing, an einem ziemlich frischen, trüben Wintertag mit -3° plus Wind, was laut Wetterbericht gefühlte -9° ergab. Unter 1600 ISO bei Blende 4,5 war selbst ausserhalb des Waldes nichts zu machen. Der Autofokus ließ sich davon, und auch vom stabilen und zudem noch vereisten Zaun des Wolfsgeheges, nicht beeindrucken. Zusammen mit der D700 habe ich zwar keine spektakulären, aber doch ordentliche, vorzeigbare Ergebnisse erzielt. Gut, bei dem Adler habe ich nicht das Auge, sondern die umliegenden Federn getroffen. Shit happens. Für den ersten gemeinsamen Ausflug und fast gefrorene Finger bin ich zufrieden.

 

 


 

Indoor Experiment

 

Aus gegebenem Anlass habe ich am selben Tag noch etwas irrwitziges probiert: Mit 500mm im Wohnzimmer fotografiert. Warum? Weil unser Silver-Bengalen Nachwuchs jetzt schon auf uns reagiert, sprich, wenn ich mich auf den Boden lege, kommen sie angedackelt und wollen am liebsten in die Gegenlichtblende kraxeln. Mit dem Mindest- Fokusabstand von vier Metern war ich außerhalb ihres Aufmerksamkeitsbereichs :)

 

 

Unsere Wohnzimmerbeleuchtung ist mehr designorientiert und von der Lichtmenge eher spärlich, daher kam als Lichtquelle ein gegen die Decke gerichteter, kleiner Studioblitz zum Einsatz. Somit konnte ich 1/250s. mit ISO 640 bei Offenblende erreichen. Der Lichtwert des vorhandenen Wohnzimmerlichts liegt irgendwo zwischen 1 und 2, da hat der Autofokus manchmal schon ein bisschen Zeit gebraucht, hat aber oft genug genau getroffen.

 


 

Schnelligkeit und Treffsicherheit des Autofokus

 

Emma war am nächsten Tag noch so freundlich, sich für einen kurzen Outdoor- Versuch zur Verfügung zu stellen (obwohl sie Schnee eigentlich sch*** findet). Mit der langen Brennweite ergibt sich eine interessante, stark gestauchte Perspektive. Die schneebedeckten Sträucher, die sich nicht mehr als drei Meter hinter Emma befanden, sind gar nicht mehr zu erkennen. So mag ich Freistellung!

 

Wenn die kleinen Katzenmotive sich schnell auf die Kamera zu bewegen, haben die meisten Objektive (und Kameras) Schwierigkeiten, die Schärfe perfekt zu platzieren. Ehrlich gesagt hätte ich mit dem 4,5/500 so einen Erfolg gar nicht erhofft, zumal der Schärfebereich winzig ist. Um so freudiger war die Überraschung, dass es doch klappt!


 

Streulichtblende zu kurz - Abhilfe

 

Wie weiter oben schon beschrieben, finde bzw. fand ich die Gegenlichtblende des Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM zu kurz. Ich habe mir ein Zusatzteil gebastelt, welches innen mit Moosgummi versehen ist und sich einfach aber gut haltbar auf die originale Blende stecken lässt. Jetzt ist meine Frontlinse deutlich besser vor Regen und Schnee geschützt, und das ganze Objektiv hat durch die Moosgummi- gefederte Blende auch gleich noch einen besseren Schutz vor eventuellen Remplern. Dank des größeren Durchmessers steht die Kombi Objektiv + Kamera jetzt auch sicherer, wenn man sie auf dem Objektiv abstellt (also senkrecht hinstellt). Ich mach das ganz gerne, weil es irgendwie ergonomisch- praktisch ist und außerdem kein Dreck auf die Linse fallen kann. Das Gesamtgewicht liegt mit der Zusatzblende um ca. 250 Gramm höher, was für mich noch tragbar ist.

 

Randabschattung/ Vignettierung durch die längere Blende ist nicht feststellbar und war bei einem Bildwinkel von 5° auch nicht zu erwarten, zumal ich den Durchmesser der Zusatzblende entsprechend größer gewählt habe (Durchmesser Originalblende: 13cm, Zusatzblende 15cm, Länge Originalblende 8,8cm, mit Zusatzblende 16cm).

 

Irgendwie hat es so auch einen "zeitgemäßen" Look bekommen, und die, wie bei allen langen Tüten, ziemlich labile Feststellschraube der Geli liegt gut geschützt hinter der großen Blende.

 

Bauanleitung und Materialien findest Du übrigens am Ende des Artikels.

 

Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM

 

 

 

11. März 2018

 

Vielseitiger Einsatz des Sigma 500mm 1:4,5 APO DG HSM

 

Irgendwie kommt es mir vor, als würde sich das 500er Sigma mit der längeren Streulichtblende jetzt auch besser machen, wenn die Sonne scheint. Bei Sonne und zur falschen Tageszeit werden meine Bilder mit langen Tüten oft etwas flau. Heute hatte ich mich über Sonnenschein und 18 Grad aber gefreut und bin am späten Vormittag losgezogen. Dabei hatte ich das Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM an der Nikon D500. Beim letzten Bild, Frischling im Galopp, musste ich feststellen dass die Winzlinge teilweise sehr flott unterwegs sind. Bei 1/1000s. ist doch eine deutliche Bewegungsunschärfe zu sehen.

 


 

 

 

 

30. März 2018

 

Nach langen gab es heute endlich mal wieder "Licht". Da hab ich gleich das 500er zum Seehamer See geschleppt, was erfreulich mühelos ging. Eigentlich ist es im Rucksack gewichtsmässig gar nicht aufgefallen. Für freilebende kleine Vögel sind 500 Millimeter an der D700 dann doch ziemlich kurz habe ich festgestellt, aber die Abbildungsqualität gefällt mir. Ich mag die Farben, die Auflösung und Schärfe, und der Autofokus war auch bei den Winzlingen wieder sehr zuverlässig. Auch den Verlauf in die Unschärfe und die Abbildung der unscharfen Bereiche mag ich.

 

Probeweise habe ich ein paarmal ans andere Seeufer und auf die Inseln gezielt, und damit einige ziemlich seltsame Landschaftsfotos erschaffen. Irgendwie scheint da, trotz der langen GeLi, auch etwas Streulicht mit im Spiel zu sein? Vielleicht war es auch Dunst über dem Wasser.

 

Auch die Bengalenkitten waren kooperativ, wobei sie das mit der Fokus- Nahgrenze von gut vier Metern nicht immer eingesehen haben. Selbst wenn sie auf mich zudackeln, hält der Autofokus brav und zuverlässig die Schärfe am richtigen Punkt.

 

Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM

 

 

Vergleich: Das 1990er Sigma 500mm 1:4,5 APO AF

 

Übrigens lässt sich auch das erste Modell des Sigma 4,5/500mm nicht lumpen. Der mechanische Autofokus Antrieb ist zwar nicht der schnellste, aber durchaus brauchbar. Die Abbildungsqualität glänzt nicht durch höchste Auflösung, reicht aber für 24 Megapixel auf Vollformatsensoren aus. ich finde, es hat eine gute und feine Schärfe (beim Bild des Leoparden Julius hat das Panzerglas des Geheges sichtbar Schärfe vernichtet). Wie bei vielen älteren Sigmas wirken die Bilder direkt ooc etwas weich, was aber m.E. überwiegend an dem etwas geringen Mikrokontrast liegt und in der Nachbearbeitung leicht ausgeglichen werden kann. Also für ein 1990er Ultratele schon ok. 

 


 

Bei beiden Versionen bin ich der Meinung, dass man es mit der Belichtung genau nehmen muss, im Zweifelsfall eher knapp. Überbelichtung wird recht schnell mit einem matschigen Bildeindruck/ Überstrahlungen bestraft. Das ist bei langen Tüten aber generell keine Seltenheit.  Und dass ohne Zoom hin und wieder ein Ohr angeschnitten wird oder ein Füßchen auf der Strecke bleibt... nun ja :)


 

 

18. Mai 2018

 

Ohje, ein Defekt!

 

Jetzt hat mein Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM  ein Problem: Immer mal wieder (Tendenz leider zu immer öfter-) fällt der Autofokus aus. Meistens lässt er sich durch leichtes "nackeln" in dem Spiel zwischen Objektiv- und Kamerabajonett (das Spiel zwischen Kamera- und Objektivbajonett kommt mir jetzt nicht anormal vor, ein bisschen Spiel ist da ja immer) wieder in Betrieb bringen, ab und zu muss ich allerdings den Bajonett- Entriegelungsknopf an der Kamera drücken (nur Knopf drücken, nicht Objektiv drehen oder abnehmen), damit der AF wieder arbeitet. Meines Wissens verursacht Druck auf den Entriegelungsknopf ja eine Art "Neustart" des Objektivs? 

 

Hin und wieder gibt es aber auch sehr seltsame Fehler: Da Nikon- Version, hat mein Objektiv einen Blendenring. Dieser steht bei mir grundsätzlich in der Standardposition F/32 und ist auch mit dem Feststellschieber arrettiert. Trotzdem meldet die Kamera ab und zu, dass sich der Ring NICHT in der F/32 Position befände. Gestern ist mir dann noch etwas ganz komisches passiert: Mitten in einer Serie (Modus "M", Blende 4,5 Zeit 1/800s. ISO 3200 wurden zwei schwarze Aufnahmen gemacht, welche laut Exif mit Blende 95(!??) aufgenommen wurden. Auch die angezeigte Brennweite von 7800mm finde ich ziemlich beachtlich :-D

 

Die Fehler treten an sämtlichen Kameras (D3, D3s, D700, D500) gleichermaßen auf, so dass ich annahm, der Fehler müsste objektivseitig zu suchen sein. Die freundliche und kompetente Dame von der Sigma Serviceannahme meinte, da könnte im Objektivbajonett etwas defekt oder locker sein, oder das Objektiv benötigt ein Firmware Update, oder auch beides. Bin gespannt...  

 

 

Objektivfehler Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM
Objektivfehler Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM

 

1. Juni 2018

 

Und wieder mal kann ich vom Sigma- Service nur Gutes berichten: Gesamtdauer weniger als zwei Wochen einschließlich Hin- und Rückversand, weniger als 100 Euro bezahlt. Mein Objektiv hat nun ein neues Bajonett (das sieht man) und eine neue Firmware (davon sehe ich natürlich nichts). Auf jeden Fall: Es funktioniert seitdem einwandfrei!

 

 


 

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27. Mai 2019

 

Auf mehrfache Nachfrage: Die Bauanleitung für die Zusatz- Gegenlichtblende!

 

Basis ist ein 150 Millimeter Abluftrohr, welches sehr leicht und relativ stabil ist. Man bekommt es so gut wie in jedem Baumarkt oder auf Ebay. Ich habe eine maximale Länge von 160 Millimetern ermittelt, bei der es noch zu keinerlei Abschattung kommt und die auch mit der Größe und Länge des 500mm harmoniert. Die handelsübliche Länge der Abluftrohre ist ein Meter, aber es kostet nicht viel und lässt sich leicht mit einer Metall- oder Japansäge auf die richtige Länge zuschneiden.

 

Das Abluftrohr gibt es nur in weiß, was in dem Fall natürlich dämlich aussieht und zudem auch kontraproduktiv wäre, wir wollen ja abschatten. Also habe ich es innen und außen mit Autofolie beklebt. Innen mattschwarz für möglichst wenig Reflexion, für außen habe ich eine Art "Carbon" Design gewählt, da mein 500mm für Nikon vorgesehen ist.  Die Außengestaltung ist natürlich völlig frei und ohne Einfluss auf die Wirkung. Hier ist es grundsätzlich von Vorteil, die modernere Variante von Autofolien zu nehmen, nämlich die mit Luftkanälen. Die lässt sich ganz einfach blasenfrei aufbringen.

 

Die Zusatz- GeLi wird einfach über die originale GeLi geschoben. Damit sie fest sitzt habe ich innen zwei Streifen selbstklebendes Dichtungsband aus EPDM Zellkautschuk ("Moosgummi") jeweils rundherum geklebt, so dass sich beim draufstecken ein Streifen am Anfang und einer am Ende der originalen Geli befindet. Mein Dichtungsband ist 20 Millimeter breit und 15 Millimeter stark, das ging schon ziemlich schwer zum draufstecken, hält dafür aber auch bombenfest. Wenn ich die Gegegenlichtblende abnehmen will, dann natürlich das ganze Konstrukt, also alt und neu zusammen. Das heißt, der Kraftakt des draufsteckens ist nur einmal durchzuführen. Achte bereits beim Anbringen des Dichtungsbands darauf, dass die Zusatzblende nicht komplett auf die Originalblende geschoben wird. Für die Rändelschraube müssen ca. 2 Zentimeter ab hinteren Rand Originalblende frei, also sichtbar bleiben, siehe Schnitt und Foto unten.

 

Damit das ganze noch gut aussieht und die Folie sich an den Kanten nicht löst, habe ich vorne und hinten noch jeweils ein Kantenschutzprofil aus EPDM ("Gummi", sieht edler aus als PVC, da matt) angebracht, wobei das Vordere breiter (13 Millimeter) und das Hintere schmaler (5 Millimeter) ist. Das ist auch bei den originalen Gegenlichtblenden anderer langer Teleobjektive so.

 

Mit den im Text und in der Skizze stehenden Bezeichnungen sollten sich sämtliche Materialien z.B. auf Ebay finden lassen.

Bauanleitung und Materialien Zusatz- Gegenlichtblende für das Sigma 500mm 1:4,5 EX (DG) HSM Objektiv
Bauanleitung und Materialien Zusatz- Gegenlichtblende für das Sigma 500mm 1:4,5 EX (DG) HSM Objektiv

 

So sieht die Zusatz- Gegenlichtblende aufgesteckt aus:

 

Zusatz- Gegenlichtblende für das Sigma 500mm 1:4,5 EX (DG) HSM Objektiv
Zusatz- Gegenlichtblende für das Sigma 500mm 1:4,5 EX (DG) HSM Objektiv

 

 

 

Inzwischen wurde die "Extended" Gegenlichtblende für das Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM schon einige male erfolgreich nach meiner Anleitung gebaut. Diese Version finde ich besonders schön, Helge hat dem ganzen Objektiv samt Blende noch einen coolen Tarnlook verpasst und die Sonnenblende innen sogar mit Samt ausgekleidet. Letzteres sieht richtig edel aus und sollte zudem noch besser Licht schlucken als meine schwarze Folie, stellt also praktisch bereits die erste Weiterentwicklung dar. So gefällt mir das!

 

 

 

 

Die Sonnenblende lässt sich, leicht abgewandelt, natürlich auch für andere Objektive passend konstruieren. Klaus hat sie für sein Nikkor 200-500 1:5,6 realisiert. Interessanterweise basiert seine Blende auf einer Weißblech- Farbdose, da die Lüftungsrohre nur in 125 und 150 Millimetern Durchmesser erhältlich und damit entweder zu klein oder zu groß sind. Die Dose passt mit 140 Millimetern perfekt und ist gewichtstechnisch bestimmt unschlagbar. Saubere Arbeit Klaus! Da der Griff des Nikon 200-500mm seine Befestigung Richtung Bajonett hat, lässt sich hier die Blende zum Transport auch umgedreht anbringen, was beim Sigma 500mm mit der langen Blende leider nicht mehr geht.

 


 

 

 

6. März 2020

 

Telekonvertereinsatz am Sigma 500mm 1:4,5 APO EX DG HSM

 

Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen, einen Telekonverter zu finden, mit dem der Autofokus des Sigma 500mm DG HSM funktioniert. Weder mit einem Sigma 1,4x EX-DG noch mit einem Kenko 1,4x DGX Telekonverter geht es. Nikon Konverter passen mechanisch gleich gar nicht dran, zumindest nicht gewaltfrei. 

 

Des öfteren habe ich in Bildbeschreibungen gesehen, dass Aufnahmen mit dem 500er Sigma DG HSM UND einem Telekonverter gemacht wurden - mich würde wirklich interessieren WIE. Manuell fokussiert? Oder klappt es bei den Canon oder Pentax Versionen mit AF? Über eine Mitteilung per Email oder unten in den Kommentaren würde ich mich echt freuen!

 

An meinem alten Sigma 500mm 1:4,5 APO AF - Version für Sony A-Mount - klappt es übrigens mit Kenko Konvertern hervorragend, sogar mit dem (älteren) 2,0x Modell. Diesem fehlen die Kontakte, über welche die Daten übertragen werden, somit weiß die Kamera nichts von der Anfangsblende F/9 und auto-fokussiert sogar recht zügig. 

 

 

 

 

28. August 2020

 

Neue Erkenntnisse zum Telekonvertereinsatz am Sigma 500mm

 

Bei meinem Bestreben, die Brennweite meines Sigma zu verlängern und trotzdem den Autofokus zu erhalten habe ich gefühlte 1001 Erfahrungsberichte und Reviews im Web durchgelesen. Immer wieder wird erwähnt, dass man sozusagen den Informationsfluss Objektiv - Kamera - Telekonverter verhindern muss, sprich die Kamera (sofern sie mit Anfangsblenden über 5,6 den AF verweigert)  oder das Objektiv (in diesem speziellen Fall könnte die AF- Blockade angeblich auch vom Objektiv veranlasst sein...?!)  soll nicht merken dass der Konverter montiert ist. Es werden zwei Methoden erwähnt, um diese "Verschleierung" zu realisieren: 

 

• Die Verwendung eines "dummen" Telekonverters, der die Daten nicht weiterreicht

 

• Abkleben bestimmter Kontakte, um den Datenfluss zu unterbinden

 

Diese beiden Methoden habe ich flugs geistig kombiniert ;-) und mir einen Soligor 1,4x Telekonverter besorgt, der von Haus aus in den Nikon Version nur sieben statt der üblichen elf Kontakte mitbringt. Dachte mir, der sollte dann doch "dumm" genug sein und das abkleben kann ich mir auch sparen, wenn sowieso schon vier Kontakte fehlen.

 

Tja, was soll ich sagen... Reinfall. Mit dem ging dann mal überhaupt gar nichts. Kein Autofokus, nicht mal ansatzweise. Aber: Auf meine Rückmeldung beim Händler, dass der Konverter anscheinend defekt wäre, bekam ich eine unerwartet ausführliche und kompetente Antwort, die ich hier zitiere:

 

"Hallo Herr Krappweis

Das Soligor ist ein umgelabelter Kenko. Bei den Teleconvertern aus der Prä-DG-Zeit ist es generell so, dass sie für die Kamera unsichtbar bleiben. Hier ist ja keine Elektronik verbaut. Ab den Kenko DG/DGX Baureihen bzw bei Soligor der Pro Baureihe wird der mittlerweile verbaute Chip von der Kamera ausgelesen und der AF gesperrt, wenn die wirksame Lichtstärke bei über 8 liegt. Bei der Verwendung von moderneren Objektiven mit Ultraschallmotoren oder Bildstabilisierung geht mit den 7-Pin Teleconvertern i.d.R. nichts. Die Fokussierung wird hier mangels Kontakt nicht angesprochen. Auch bei Objektiven mit eingebauten Motor ist es meistens nicht möglich, den AF anzusprechen, weil der Pin 8 nicht angesprochen wird (z.B. AF-I). Wenn überhaupt etwas passiert, pumpt der AF dann nur sinnlos hin und her, ohne ein Ziel zu finden. Bei den Sigma Objektiven kommt noch die Besonderheit hinzu, dass es innerhalb der Baureihen oft noch elektronische Inkompatibilitäten gibt, die dann erst ab einer bestimmten Seriennummer der Baureihe beseitigt sind. Für ihr Sigma 4,5 500 mm DG HSM wäre eine Teleconverter mit 8/10 Pins der richtige. Diese Bauart gibt es auch schon aus der Prä-DG-Ära (selten) und die frühen Seriennummern aus der DG-Baureihe kann man auch noch benutzen, weil ganz am Anfang nur die Vergütung geändert wurde. Die ersten Exemplare hatten noch keinen Chip verbaut und werden deshalb von der Kamera auch nicht erkannt.
So etwas lässt sich auftreiben.

Freundlich grüßt

Michael Hiermer"

 

 Ebay Händler Foto Hiermer 

 

 

So ist das also! Da ich Teleobjektive ausschließlich mit Ultraschallmotoren habe, konnte ich probieren und kombinieren was ich wollte, der AF blieb tot. Nach dem lesen der Nachricht habe ich dann auch - natürlich völlig sinnbefreit aber rein aus Interesse - ein 50mm AF-D an den Soligor gehängt und siehe da, der Autofokus ging.

 

Am besten gefällt mir der letzte Satz vom Michael, das lässt mich tatsächlich hoffen! Update folgt sobald er mir was geliefert hat!

 

 

 

 

 

23. Dezember 2020

 

Ein weiterer Schuss in den Ofen was den Telekonvertereinsatz angeht...

 

Mit dem Kenko N-AF 1,5x Teleplus MC DG mit kameraseitig acht- und objektivseitig zehn Kontakten macht das 500er Sigma leider genau das selbe wie mit allen anderen Telekonvertern: Es fährt durchaus sehr schnell an die gewünschte Schärfeebene heran, man kann das Motiv also schon ganz gut erkennen, aber dann, kurz bevor es ganz scharf ist, fängt es wieder an zu rattern und zu ruckeln, in winzigen Schrittchen hin und her, und ich bekomme höchstens und selten mit ganz viel Glück eine einzelne, halbwegs scharfe Aufnahme. Ich breche den Vorgang dann immer ab weil mir der AF Motor leid tut, das Geruckel klingt wirklich schlimm. Es passiert übrigens in AF-C und auch in AF-S, wobei mir letzteres eh nicht viel hilft. Was stimmt ist, dass tatsächlich die Blende "unterschlagen" wird, es wird also F/4,5 angezeigt. Die Serie zeigt, was passiert wenn ich dabei auf dem Auslöser bleibe:

 

 

Das Sigma 500mm 1:4,5 EX DG mit dem Kenko N_AF 1,5x Teleplus MC DG - der Autofokus findet die Schärfe nicht
Das Sigma 500mm 1:4,5 EX DG mit dem Kenko N_AF 1,5x Teleplus MC DG - der Autofokus findet die Schärfe nicht

 

 

Ein Zufallstreffer war beim heutigen Ausprobieren dabei - da werde ich ja gleich richtig traurig dass es so grundsätzlich mit dem AF eher nicht geht. Das Sigma 500mm hätte mit dem Konverter eine für meine Zwecke völlig ausreichende Schärfe und vor allem einen tollen Look. Viele Telefestbrennweiten fangen nämlich bei Konverterbetrieb an, unruhige Hintergründe bzw. vor allem Lichter in nahen Hintergrundbereichen mit seltsamen Krisseleffekten zu versehen, beim Sigma dagegen bleibt es mehr oder weniger ein angenehmes "Bokeh".

 

Zufallstreffer: Das Sigma 500mm 1:4,5 EX DG mit dem Kenko N_AF 1,5x Teleplus MC DG, Blende 6,3 - 7,1 (4,5 angezeigt)
Zufallstreffer: Das Sigma 500mm 1:4,5 EX DG mit dem Kenko N_AF 1,5x Teleplus MC DG, Blende 6,3 - 7,1 (4,5 angezeigt)

 

 

 

Rein interessehalber, sozusagen als Gegenprobe, habe ich den Kenko 1,5x TC dann noch kurz mit dem Nikon AF-S 200mm 1:2,0 G ausprobiert. Das hat einwandfrei funktioniert, der Autofokus war schnell und präzise. Auch die Abbildungsqualität kann sich, in Anbetracht des alten und preisgünstigen Konverters, durchaus sehen lassen. Mit dem Nikon Objektiv wurde der Telekonverter offensichtlich erkannt und in die Daten mit eingerechnet, wenn auch nicht ganz so wie erwartet: Blende 2,8  und  Brennweite 280mm stehen in den EXIF. Also entweder ist das schlicht auch nur ein 1,4x TC, lediglich mit 1,5x betitelt, oder der Telekonverter schwindelt bei der Berechnung? 200 Millimeter mal 1,5 müssten doch glatte 300 Millimeter sein, und die Blende dann eher 3,2...?

 

 

Gegenprobe: Der Kenko N-AF 1,5x MC DG mit dem Nikon 200mm 1:2,0 G  |  280mm (?!)  |  Blende 2,8 (??!)
Gegenprobe: Der Kenko N-AF 1,5x MC DG mit dem Nikon 200mm 1:2,0 G | 280mm (?!) | Blende 2,8 (??!)

Kommentare & Diskussionen
Kommentare: 11
  • #11

    Andreas Krappweis (Donnerstag, 20 Mai 2021 23:24)

    Hallo Roland,

    zu deinen Fragen:

    - Liveview geht an allen meinen Nikon Bodies, sofern sie LV haben
    - Freihand ist DER absolute Vorteil des 500er Sigma. Für ein 500er mit - fast - F/4 ist es extrem handlich und vor allem sehr schön ausbalanciert. Selbst wenn es mal wieder etwas länger dauert bis mir das Motiv eine schöne Pose/ einen schönen Blick schenkt habe ich kein Problem damit es im Bild zu halten. Ich habe das 500er auch oft beim spazierengehen dabei. Ein riesen plus ist dabei auch der tolle Griff.
    - die Abbildungsleistung - manche "Superzooms" neuester Generation kommen da rein technisch gesehen schon nahe ran. Trotzdem verwende ich viel lieber das 4,5/500er. Der Bildeindruck ist irgendwie anders, die Freistellung usw., für mich keine Frage. Und sagen wir mal, mein Tamron 150-600 in der ersten Version hinkt da schon noch weit hinterher.
    - BiF: In Händen eines versierten Vogelfotografen (wozu ich mich nicht zähle) ist es dafür absolut brauchbar. Klappt ja sogar bei mir schon immer öfter ;-)

    Ich habe auch ein 500mm Nikon F/4. Das hat gebraucht das doppelte gekostet, wiegt ein Kilo mehr, ist noch etwas schärfer und etwas schneller im Autofokus. In der Praxis verwende ich beide ungefähr gleich oft.

    Grüße
    Andy

  • #10

    Roland (Dienstag, 18 Mai 2021 22:22)

    Hallo Andreas
    Sehr schöner Bericht, bin am Nachdenken vielleicht so ein Objektiv anzuschaffen (EX DG).
    Hattest Du an der D500 irgendwlche Probleme damit, zB habe ich gelesen dass der Liveview nicht funktionieren soll. (An eineer D7100 soll es garnicht fokusieren)
    Ist Freihand "machbar" bei dem Gewicht? Habe zurzeit ein 150-600C - Problemlos
    Wie schätzt Du die Abbildungsleistung zu einem modereren 150-600C ein, bringen die f/4.5 zu 5.6 genug für gute 600-700 gerbaucht.Aufpreis
    (würde es für BIF (Vogelflug) verwenden )
    Danke Dir!

  • #9

    Andreas Krappweis (Mittwoch, 23 Dezember 2020 01:50)

    Hallo Martin,

    bist Du sicher dass der mit objektivseitig 8 Pins wirklich der DGX ist? Oder ist das der ältere DG? Wo hast Du diese Infos gefunden? Ich stelle immer wieder fest, dass bei Ebay/ Amazon usw. Bilder des für Canon gedachten Konverters gezeigt werden (mit den runden Kontakten), auch wenn eigentlich der für Nikon beschrieben/ beworben wird.

    Meine beiden DGX (1,4 und 2,0) für Nikon haben objektivseitig jeweils 10 Kontakte. Und mit beiden geht kein brauchbarer Autofokus am 500er Sigma.

    Ein Soligor, der nichts anderes ist als ein umgelabelter Kenko, mit sieben Kontakten geht übrigens gar nicht mit AF, sofern Objektive mit eigenem Motor verwendet werden. Der fehlende Pin ist wohl genau dafür zuständig...

    Ich erwarte in Kürze den exotischen 1,5er vom Foto Hiermer, der soll laut ihm gehen. Bericht folgt sobald er da ist.

    Leider kann ich zum Rudi (Vorredner) keinen direkten Kontakt aufnehmen, bei den Gästebucheinträgen wird mir die Email des Schreibenden nicht vermittelt.

    Grüße
    Andy

  • #8

    Martin Engelbrecht (Dienstag, 22 Dezember 2020 12:27)

    Moin,
    der Artikel zum Sigma liest sich sehr interessant, so das ich auch mit dieser Linse liebäugel.
    Die für mich wesentliche Frage ist allerdings noch nicht so ganz klar.
    Mein Vorredner hat einen Kenko DGX 1,4x Pro300, mit dem es geht.
    Nach Recherche im Netz habe ich eine 8 Pin- Version sowie eine 8/10 Pin Version gefunden (10 Pins auf der Objektivseite). Welche von beiden ist es?
    Vielleicht können Sie die Frage ja weiterleiten.
    Grüsse, Martin

  • #7

    Andreas Krappweis (Samstag, 12 Dezember 2020 19:21)

    Hallo Rudi,

    das ist ja der Hammer! Der Pro300 DGX geht bei mir nicht! Nur Gepumpe und Gerase :(

    Vom Michael Hiermer - siehe ein Absatz weiter oben - bekomme ich jetzt einen aus der ersten "DG" Reihe (ohne "X"), der soll dann funktionieren - sagt er. Bin gespannt! Wobei die DGX m. E. sehr viel besser sind in der Bildqualität.

    Wie kann das sein dass es bei dir geht? Welche Seriennummer hat deins? Bei meinem ist, laut Sigma, im Zuge einer Bajonettreparatur die neueste Firmware draufgespielt worden.

    Grüße
    Andy

  • #6

    Rudi (Samstag, 12 Dezember 2020 14:22)

    Moin,

    ich habe mir vor einigen Monaten auch das 500MM 1:4,5 APO EX DG HSM geholt und den Händler, aufgrund dieses Artikels, nach einem Telekonverter gefragt. Mir wurde auch der Kenko DGX 1,4x Pro300 empfohlen. Ich habe diesen dann bestellt und es funktioniert einwandfrei an meiner D7500. Mit dem 2x gab es dann aber, wie erwartet, dass Problem mit der Anfangsblende, so dass ich diesen nur mit MF nutzen kann. Ich bin also einer der glücklichen bei denen das Sigma mit Telekonverter und AF perfekt funktioniert. Es gibt auch kein Pumpen oder rasenden AF o.ä.

  • #5

    Andreas Krappweis (Freitag, 06 November 2020 19:35)

    Hallo S&U,

    danke für die Anregung! Meint Ihr auf dem dritten Bild vom KLAUS seinem Bastelprojekt (letzte Bilderserie)? Er hat als einziger auch innen die "Carbon" Folie verwendet. Ich selbst habe mattschwarze Folie und Helge sogar Samt, da reflektiert eigentlich nichts...?

    Grüße
    Andy

  • #4

    uwk (Freitag, 06 November 2020 13:54)

    Tip: Wie manfrau auf Bild 3 deutlich sieht, produziert die "schöne" Folie innen Zusatzstreulicht... ;-).
    Probiert es dort doch lieber mal mit totmattschwarzem Lack wie z.B:
    https://www.gerdneumann.net/deutsch/instrument-building-parts-teile-fuer-den-fernrohrbau/totmatte-schwarze-optikfarbe-deep-black-optical-paint.html
    Mit mattschwarzen Autolack geht es auch, ich hab mir damit mal einen SpiderCube gebastelt.
    https://www.amazon.de/datacolor-S3C01DRVP-SpyderCube/dp/B001VR6VHC/ref=sr_1_16?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=AFES0GRXJ3O2&dchild=1&keywords=colormunki&qid=1604666634&s=ce-de&sprefix=colo%2Celectronics%2C249&sr=1-16
    Viel Bastelspaß wünschen S&U






  • #3

    Pascal (Donnerstag, 12 März 2020 15:02)

    Hallo Andreas,

    Danke für den tollen Artikel!

    Bzgl. eines Telekonvertereinsatz am Sigma habe ich noch diesen Erfahrungsbericht zum älteren 500er ohne “DG“ gefunden, siehe Punkt 5:
    http://www.naturfoto-erras.de/sigma500de.html
    Beim Kenko 1.4x PRO 300 DG muss man z.B. an einer Canon die äußeren drei Kontakte abkleben, dann geht es auch mit AF.

    Schöne Grüße
    Pascal

  • #2

    Andreas Krappweis (Dienstag, 03 März 2020 18:56)

    Hallo Christian,
    sorry, aufgrund unseres Umzuges in die Toskana hatte ich deinen Kommentar/ deine Frage nicht gesehen. Die Verwendung mit Telekonverter interessiert mich auch, mit dem Kenko DGX 1,4x hat es nicht geklappt, der AF war komplett wirr. Werde es die Tage mit dem Sigma EX-DG 1,4x probieren. Bei 2,0x Konvertern geht ohne tricksen sicher kein AF weil die Anfangsblende dann bei F/9 liegt.
    Meine gesammelten Erfahrungen mit Telekonvertern findest Du übrigens hier: https://www.andreaskrappweis.com/blog/objektive/telekonverter-canon-nikon-sony-kenko/
    Grüße
    Andy

  • #1

    Christian Schwetzel (Samstag, 17 August 2019 14:54)

    Guten Tag Herr Krappweis,
    vielen Dank für den sehr aufschlussreichen Artikel.
    Ich habe mir das Objektiv unter anderem auf Grundlage ihrer Rezension auch gekauft. Ich würde es allerdings gerne mit einem Telekonverter kombinieren ohne den Autofokus einzubüßen. Haben Sie Erfahrungen bzw. eine Empfehlung für eine funktionierende Kombination für Nikon? Mit meinem Sigma Konverter ist das Objektiv nur mit manuellem Fokus nutzbar (zumindest ohne Modifikation). Ich wäre Ihnen für eine Empfehlung dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Schwetzel